Zelltherapie

In der Medizin gewinnt die Zelltherapie immer mehr an Bedeutung. Der Grund liegt in einem immer besser werdenen wissenschaftlich fundiertem Verständnis der biologischen Lebensvorgänge. Der menschliche Körper besteht aus über 10 Billionen Zellen, welche sich täglich erneuern und zugrundegehende Zellen ersetzen. Hierfür müssen die intakt sein, damit die Kommunikation untereinander gewährleistet wird.

Dieser Prozess der Zellereneuerung verlangsamt sich mit zunehmendem Alter und es kommt zu Knochenabbau, Muskelschwäche, Herzschwäche, Gedächtnisschwäche oder Ähnlichem.

Neuere Forschungen zeigen, dass diese fehlgeleitete Zellentwicklung und Regeneration ursächlich für eine Reihe an chronische Erkrankungen und Krebs sind, weswegen es sich die Zelltherapie zu eigen gemacht hat, dieser Fehlleitung der Zellen entgegen zu wirken und die Regenerations- und Kommunikationsvorgänge individuell zu unterstützen.

Es gilt das Behandlungsprinzip "Similia similibus curentur" (Gleiches heilt Gleiches)

Ihren Ursprung hat die Zelltherapie in dem Schweizer Arzt und Forscher Prof. Dr. Paul Niehans, der erstmalig die Injektionsimplantation von xenogen Zell- und Gewebssuspensionen durchführte. Prof. Dr. Landsberger entwickelte die dann in den 1950er Jahren auf den Markt gekommenen lyophillisierten Zellen  in 40 Jahren Forschung weiter, welche heute ihre Anwendungen finden.

 

Mögliche Indikationen für die Zelltherapie

 

  • alle onkologischen Erkrankungen
  • vorzeitige Alterung mit Vitalitätsverlust
  • chronisch-degenerative Erkrankungen der Organe sowie des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Entwicklungsstörungen im Kindesalter
  • Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks
  • allgemeine Abwehrschwäche und Infektanfälligkeit
  • Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Demenz
  • Gewichtsreduzierung
  • Revitalisierung