Richtig Grillen - auch eine Frage der Gesundheit

Grillen über glühender Kohle sowie Räuchern von Fleisch- und Fischwaren erhöhen die Schadstoffbelastung im Lebensmittel. Dabei entstehen bei der Verbrennung des Brennstoffes an der Oberfläche des Fleisches oder Fisches polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK oder engl. PAH = Polycyclic Aromatic Hydrocarbons) – Benzpyren, Benzfluoren – in erhöhten Mengen. Ursprünglich sind diese Stoffe nur gering in den Nahrungsmitteln enthalten. Sie gelangen beim Räuchern mit dem Rauch in die Nahrung und beim Grillen entstehen sie durch hohe Temperatureinwirkung und zu geringem Abstand von der Heizquelle aus Fetten. Solche Kohlenwasserstoffe gelten als krebserregend und können Veränderungen an unserem Erbgut bewirken [1]. Sie begünstigen die Entstehung von Magen- und Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs). Bei steigenden Temperaturen ab 400 °C kommt es im hohen Maße zur Bildung der aromatischen Kohlenwasserstoffe, wobei insbesondere offenes Feuer sowie schmelzendes Fett, was auf die Heizquelle tropft, dessen Entstehung unterstützt [1].

Richtig Grillen - Daniel Harbs, Hamburg

Beachten Sie beim Grillen:

  • Das Grillgut schonend zubereiten! Am besten einmal kurz scharf angrillen und anschließend am Rand, wo weniger Hitze ist, zu Ende grillen.
  • Es sollte möglichst kein Fett in die Glut tropfen. Durch das Entzünden des Fettes bilden sich vermehrt polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die sich durch den Qualm auf dem Grillgut ablagern. Empfehlenswert ist das Grillen in Aluschalen. Dadurch tropft wenig bis gar kein Fett in die Glut und das Grillgut wird vor Rauch geschützt.
    Achtung: Wenn Aluschalen verwendet werden, sollte die Marinade nicht säurehaltig sein, weil die Säure das Aluminium löst.
  • Das Grillen auf Gas- und Elektrogrills ist weniger gesundheitsbelastend als die Verwendung eines Holzkohlegrills. Es bilden sich weniger polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).
  • Erst grillen, wenn die Holzkohle nicht mehr brennt, sich also eine weiße Ascheschicht gebildet hat.
  • Die Zugabe von Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen wie Rosmarin, Thymian, Ingwer oder Cayenne-Pfeffer kann auf Grund ihrer antioxidativen Wirkung die Bildung von heterozyklischen aromatischen Aminen (HAA) reduzieren.

Einen schönen und gesunden Sommergenuss wünscht Ihnen Ihr Praxisteam.


Literatur:
(1) Lindner, E: Toxikologie der Nahrungsmittel. Kapitel 2, Georg Thieme Verlag; Stuttgart/ New York 1990
(2) Olesen PT, Olsen A, Frandsen H, Frederiksen K, Overvad K, Tjønneland A: Acrylamide exposure and incidence of breast cancer among postmenopausal women in the Danish Diet, Cancer and Health Study. Int J Cancer. 2008 May 1;122(9):2094-10
(3) Rohrmann S, Hermann S, Linseisen, J: Heterocyclic aromatic amine intake increases colorectal adenoma risk: findings from a prospective European cohort study. Am J Clin Nutr 89: 1418-142, 2009

Probiotische Kulturen verhindern stressbedingte Erkältungen

Die Einnahme von probiotischen Kulturen reduziert die Anzahl von Erkältungstagen bei einem gleichzeitigen hohen Stressaufkommen. Langkamp-Henken und ihr Team untersuchten die Wirkung von drei verschiedenen Stämmen auf die Abwehr von Erkältungserkrankungen.

581 gestresste Studenten erhielten über sechs Wochen einen von drei Stämmen oder ein Placebo (= ein Präparat, was genauso aussah wie die Präparate mit den Kulturen, aber keine enthielt). Während der Dauer der Studie bewerteten die unter Stress stehenden Studenten täglich ihr gesundheitliches Wohlbefinden anhand von sechs Fragen und einer Bewertungsskala.

Ergebnisse
Studenten, die einen Bifidobakterium bifido-Stamm eingenommen hatten, erkrankten signifikant seltener an einer Erkältung und hatten mehr gesunde Tage (p ≤ 0,05) als Studenten aus der Placebogruppe (p ≤ 0,05). Die beiden anderen Stämme hatten keine signifikante Wirkung auf Erkältungen.

Zusammenfassung
Probiotische Kulturen besitzen die Fähigkeit, das geschwächte Immunsystem bei Stress zu stärken und so Erkältungskrankheiten abzuwehren.

Langkamp-Henken B, Rowe CC, Ford AL, Christman MC, Nieves C, Khouri L, Specht GJ, Girard SA, Spaiser SJ, Dahl WJ. 
Bifidobacterium bifidum R0071 results in a greater proportion of healthy days and a lower percentage of academically stressed students reporting a day of cold/flu: a randomised, double-blind, placebo-controlled study. 
Br J Nutr. 2/2015; 113(3): 426-34.

Vitamin D: Sind Sie ausreichend versorgt mit dem Sonnenvitamin?

Sie wissen nicht, wie sich ein Vitamin-D-Mangel bemerkbar macht? Mögliche Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind:

  • Osteoporose
  • Rachitis
  • Paradontitis, Karies, Zahnausfall
  • Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsstörungen
  • Muskelschwäche, -krämpfe, -lähmungen, -schmerzen
  • Knochenschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • depressive Verstimmungen
  • Schlafstörungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Übergewicht
  • Diabetes mellitus
  • Verstopfung, Übelkeit
  • Krebserkrankungen der/des Darms, Brust, Prostata, Eierstöcke, Haut

Gehen Sie sicher und machen Sie einen Test! Mittels eines einfachen Bluttests lässt sich ein Vitamin-D-Mangel feststellen und therapieren.

Fragen Sie mich! Ihr Hausarzt in Hamburg, Daniel Harbs Intensemed

Reiseapotheke: Was gehört alles rein?

Vor Antritt der Reise sollte man sich eine Reiseapotheke zusammenstellen.

Die folgenden Medikamente/Hilfsmittel sollten zur Grundausstattung gehören:

  • Schmerzmittel – z. B. Paracetamol 500 mg
  • Antihistaminsalbe, evtl. mit Hydrocortison – bei Insektenstichen/ Sonnenbrand
  • Augentropfen gegen Bindehautentzündung
  • Schlafmittel
  • Insektenschutzmittel; folgende Inhaltsstoffe zeigen eine gute Wirksamkeit:
    • Diethyltoluamid (DEET); z. B. enthalten in Konzentrationen von 30 bis 50 Prozent in: Anti Brumm Forte, Care Plus und Nobite (Schutz zwischen fünf und acht Stunden vor tag- und nachtaktiven Mücken und vor Malariaüberträgern).
    • Icaridin, z. B. enthalten in Autan, Azaron, Ballistol und Parazeet (fast ebenso erfolgreich)
    • Pflanzliche Basis: Mischungen als Kokosvorläuferfettsäuren und ätherische Öle; Wirkung geringer und kürzer als bei chemischen Repellents
  • Medikamente gegen Durchfall (Diarrhoe) – u. a. Elektrolytpulver
  • Medikamente gegen Magenbeschwerden – Metoclopramid
  • Medikamente bei Prellungen/ Zerrungen – Diclofenac-Gel
  • Medikamente gegen Reisekrankheit (Antivertiginosa)
  • Ohrentropfen gegen Gehörgangsentzündung
  • Beruhigungsmittel
  • krampflösende Medikamente (z. B. bei Krämpfen glatter Muskulatur, sogenannten Koliken)
  • Mittel zur Wundbehandlung
    • Antiseptische Wundsalbe/-lösung; ggf. Desinfektionsspray
    • Verbandsmaterial – Mullbinden (8 cm), Wundpflaster, sterile Kompressen (7,5 x 7,5 cm), Heftpflaster; elastische Binden (8 cm)
    • Desinfektionsmittel für Hände/Gegenstände
    • Schere
    • Pinzette
    • Einmalhandschuhe
  • Individuelle Medikamente, die regelmäßig benötigt werden – ein ärztliches Attest kann hilfreich sein, um die teilweise strengen Richtlinien zur Einfuhr von Medikamenten zu erleichtern
  • Fieberthermometer
  • Zeckenzange
  • Sonnenbrille
  • Sonnenschutzmittel
  • Ersatzbrille bei Brillenträgern

Folgende Hilfsmittel/Medikamente kommen als Zusatzausstattung in Frage*:

  • Steriles Material für Notfälle (Einmalspritzen, Einmalkanülen, Nahtmaterial etc.)
  • Medikamente zur Prophylaxe/Notfallmedikation gegen Malaria (nach vorheriger Aufklärung durch den Arzt)
  • Notfallsets zur Zahnbehandlung, Behandlung von Schlangenbissen etc.
  • Antibiotika (nach Rücksprache mit Ihrem Arzt)

*Je abgelegener das Reiseziel ist, umso vollständiger sollte eine Reiseapotheke ausgestattet sein.

Medikamente sollten Sie bei Flügen ins Handgepäck packen und generell möglichst unter 25 °C lagern.

Wichtige Hinweise für Diabetiker:

Traubenzucker und Glukosespritze können im Fall einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) lebensrettend sein. Beides gehört deshalb ins Handgepäck, damit es jederzeit griffbereit ist. Während des Flugs, der Bahn- oder Busfahrt ist es ratsam, den Blutzucker alle drei Stunden zu messen und regelmäßig zu trinken. Beachten Sie, dass Sie ggf. den zwei- bis dreifachen Bedarf an Insulin, Pens, Pumpenzubehör, Spritzen, Teststreifen oder blutzuckersenkende Medikamente haben. Des Weiteren empfiehlt sich ein mehrsprachiger Diabetikerausweis, der die nötigen Medikamente auflistet. Das erspart oft Ärger mit dem Zoll. Außerdem ist es wichtig, dass Sie sich zudem von Ihrem Arzt attestieren lassen, dass das Mitführen von Insulinspritzen notwendig ist.

Vitalstoff-Analyse - Patienteninformation zu Sport und Vitalstoffen

Muskeln – Kraft für Vitalität, Ausdauer und Fitness

Kraftsportler haben in Trainingsphasen intensiver Muskel­aufbauarbeit bis zu 20 % Mehrbedarf an Protein. Ausdauersportler haben einen Protein-Mehrbedarf von 60-70 % gegenüber Nichtsportlern. Dies ist im gesteiger­ten Aminosäureumsatz bei intensiver Ausdauerbelastung begründet.

Mitochondrien – die Kraftwerke der Zellen

Im Zentrum des Energiestoffwechsels stehen die Mitochondrien. Jede Körperzelle ist mit einigen tausend solcher „Kraftwerke“ ausgerüstet. Mitochondrien müssen perfekt organisiert sein – und ständig „gepflegt“ werden. Wo viel Energie produziert wird, liegt auch eine hohe Belastung durch sogenannte Freie Radikale vor.

Sport und Vitalstoffe

Die Vitalstoff-Forschung belegt, dass neben den Vitaminen B1, B2, B3, B5, B6, Folsäure, B12, C, D und E, den Mineralstoffen Calcium, Kalium und Magnesium und dem Spurenelement Zink insbesondere die verzweigtkettigen Aminosäuren – Branched Chain Amino Acids (BCAAs) – sowie die Vitalstoffe Coenzym Q10 und L-Carnitin für den Muskel- und Energiestoffwechsel von großer Bedeutung sind.

Vitalstoffe sind wertvolle Bestandteile Ihrer Ernährung. Sie dienen Ihrer Gesundheit, Ihrem Wohlbefinden, Ihrer Attraktivität und Ihrer Vitalität. Daher nehmen bereits über 40 % aller Frauen und über 32 % aller Männer Vitalstoffe zu sich. Sie wissen jedoch in der Regel nicht, welche Menge und Zusammensetzung der Vitalstoffe für sie richtig sind, da jeder Mensch einen individuellen Bedarf an Vitalstoffen hat.

Medizinische Vitalstoff-Analyse in unserer Praxis.

Damit Sie genau wissen, ob und wenn ja welchen konkreten Vitalstoff-Mehrbedarf Sie haben, bieten wir Ihnen eine medizinische Vitalstoff-Analyse auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse an. Sie bekommen von uns schriftlich, welche Vitalstoff-Zusammensetzung Sie aus medizinischer Sicht benötigen. Sollten Sie Medikamente einnehmen, werden diese selbstverständlich berücksichtigt. Vielleicht nehmen Sie bereits Vitalstoffe zu sich, wissen jedoch nicht, ob die eingenommene Menge und Zusammensetzung der Vitalstoffe die richtige für Sie ist. Unsere Vitalstoff-Analyse gibt Ihnen Sicherheit!

Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen und einen Termin für Ihre individuelle Vitalstoff-Analyse.