Akupunktur

Akupunktur

In den letzten Jahren hat die Akupunktur in Deutschland einen immer größer werdenden Stellenwert eingenommen. Ihre Wirkung wird neben der Beeinflussung des Qi (Lebenskraft) und der Lösung von Blockaden auf den verschiedenen Meridianen auch mit westlichen Mechanismen erklärt. Forschungen haben ergeben, dass an den Akupunkturpunkten Bündel von feinen Nerven und Gefäßen bestehen. Es kommt daher auch zu einer Aktivierung von schmerzkontrollierenden oder zu einer Deaktivierung von schmerzleitenden Nervenzellen sowie zu einer Durchblutungssteigerung oder Abwehrzellvermehrung.

Bei der Erkrankung eines Organs kann es außerdem zu Verspannungen oder Verkrampfungen von ferner gelegenen Muskeln kommen, welche durch Akupunktur gelöst werden können und rückwirkend auch auf das Organ einwirken. Eine Akupunkturbehandlung findet ein- bis zweimal pro Woche statt. Dabei verwendet der Arzt jeweils 10 bis 15 dünne Nadeln, die 20 bis 30 Minuten an den jeweiligen Positionen verbleiben.

sinnvolle Therapie mit Hilfe der Akkupunktur

Orthopädischen Erkrankungen:

  • Beschwerden/Entzündungen/Schmerzen:
    Gelenke (akut und chronisch) (Arthrose)
  • Muskelverspannungen
  • Beschwerden der Sehnen und Bänder
  • Fibromyalgie
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Sudeck'sche Erkrankung
  • Rückenschmerzen:
    Skoliose
    Schiefhals
    Bandscheibenvorfall
    Nervenwurzelreizung
    Morbus Bechterew

Psychische Erkrankungen:

  • Depressive Verstimmungen
  • Erschöpfungszustände, Burn out
  • Essstörungen: Magersucht, Übergewicht
  • Psychovegetative und psychosomatische Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Suchtbehandlung: Alkohol, Drogen, Nikotin, Tabletten
  • Unruhezustände