Vitamine und Mineralien

Von der Pflanze bis zur eigentlichen Nahrungsaufnahmen gibt es diverse Anzeichen dafür, dass eine ausgewogene Ernährung nicht immer ausreicht: die Böden sind nicht mehr so nährstoffreich und durch den sauren Regen benötigt der Boden basischer Mineralien um die Säure abzupuffern.

Außerdem werden die Früchte häufig noch unreif geerntet, damit sie längere Transportwege überstehen. Das zeigt, dass weniger Nährstoffe durch die Pflanzen aufgenommen werden. Zudem kaufen wir nicht selten Äpfel oder Tomaten aus Südamerika oder Neuseeland. Durch den Transportweg kommt es zu einem Abbau von Vitaminen, die zum Teil sehr lichtempfindlich sind. Die wasserlöslichen Vitamine werden zudem noch durch die Zubereitung, nämlich das „Zerschnibbeln“ und anschließende Waschen reduziert und viele Nährstoffe durch das Kochen oder die Mikrowelle regelrecht zerstört.

Aufgrund von Verdauungsbeschwerden können häufig die Vitamine und Mineralien über den Darm nicht gut aufgenommen werden.

Wenn jetzt noch ein erhöhter Verbrauch durch Zigarettenkonsum, Medikamente, Sport oder Stress dazu kommt, ist der Mangel vorprogrammiert.

Durch einen Mangel an Vitaminen und Mineralien kann es z.B. zu folgenden Symptomen kommen:

  • Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit
  • Haarausfall
  • brüchige Nägel
  • trockene Haut
  • Osteoporose
  • Schlafstörungen
  • depressive Verstimmungen
  • unspezifische Beschwerden
    und
  • Befindlichkeitsstörungen
    bei
  • Personen unter Langzeitmedikation
  • stationären Patienten
  • Personen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen
  • Veganern
  • Schwangeren/Stillenden
  • Tumorpatienten
  • alte Menschen
  • Sportlern
  • Gewichtsreduktionsdiäten
  • Personen mit einem Body-Maß-Index unter 18,5
  • einseitiger Ernährung (Fast-Food)

Mittels einer speziallabormedizinischen Blutuntersuchung wird eine Ist-Analyse des Mikronährstoffstatus erstellt und Empfehlungen gegeben wie man den Mangel ausgleichen kann.